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  • Stefan

Wer braucht hier eigentlich wen...?

Aktualisiert: Sept 8





"Alles, was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand."


- Charles Darwin (1809 - 1882)



Das folgende Video beeindruckt mich sehr und regt mich zum Nachdenken an. Sie auch? Ich frage mich was ich den ganzen Tag von Mutter Natur, unser aller 'Mutter Erde' erhalte und wie sie mich und alle Menschen versorgt. Was sie alles wachsen lässt, wie sie mich behütet, indem sie ihre eigene Urgewalt bändigt und zurückhält, damit ich mit anderen Menschen in diesem Paradies leben kann. Das Paradies ist nicht woanders, sondern genau hier. Die Frage ist nur was wir daraus machen.


Ich denke daran, wie mich dieser Planet nährt, daran was ich die vielen Tage, Wochen, Monate und Jahre von der Erde genommen habe und weiterhin nehme, wie ich ihr geschadet habe und weiterhin schade, was ich von ihr verlange oder von ihr erwarte und was ich alles für selbstverständlich halte. Das alles geschieht jeden Tag, ohne dass wir mindestens einmal ehrlich 'Danke' dafür sagen, dafür dass sie uns trägt und auch ein großes Stück 'erträgt'.

Ich denke darüber nach wie viel sie mir gibt, ohne zu murren, ohne zu klagen, ohne etwas dafür zurückzuverlangen? Sie tut es einfach, weil die Menschheit ein Teil ihrer Natur und das Geben ein Teil ihres Wesens ist. Sie liebt die Menschen, egal was sie ihr abverlangen oder aufbürden, egal wie sehr die Menschen sie ausbeuten. Sie macht das alles mit, weil sie es liebt, zu sehen wie alles wächst, wie wir Menschen wachsen und sie gibt uns von ihrer Fülle. Wir leben auf einem freundlichen Planeten, auch wenn das manch einer anders sehen mag.



Für das Video bitte den Ton anschalten!



Sie, unsere Erde, ist unsere Basis, unsere Grundlage für alles. Auch für unser körperliches, geistiges und seelisches Wachstum!

Wir wissen alle wie gewaltig die Natur sein kann und dass wir Menschen ihrer ungeheuren Kraft machtlos ausgeliefert sind, wenn sich ihre Elemente (Feuer, Erde, Wasser und Luft) nur für einen kurzen Augenblick ungehemmt entladen in Form von Vulkanausbrüchen, Waldbränden, Blitzen, Erdbeben, Erdrutschen, Überschwemmungen, Tsunamis, Blizzards, Orkanen oder Tornados. Sie demonstriert hin und wieder ihre ungeheure Kraft, damit wir uns daran erinnern, dass sie noch da ist, damit wir sie sehen und wahrnehmen. Damit wir wieder erkennen, dass wir alle in diesem Raumschiff sitzen aus dem wir nicht einfach aussteigen können. Und warum sollten wir das auch? Sie ist wunderschön!


Nimmt sich der Mensch noch als Teil der Natur wahr?



"Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen."


- Albert Schweitzer (1875 - 1965)



Der Mensch "versucht" die Natur zu beherrschen, aber letztlich hängen wir alle an ihrem Tropf. Wenn mir das klar wird, denke ich in Demut darüber nach, was ich Mutter Erde zurückgeben könnte, wie ich ihr dafür danken könnte, dass ich hier sein darf und dass ich die Schönheit dieses Planeten genießen darf, dass ich hier auf ihr wachsen darf und mich zu Hause und geborgen fühle, dass ich all die Erlebnisse, Erfahrungen und Vergnügungen, die ich mir gönne nur deshalb genießen kann, weil sie da ist.

Wir haben eine Kultur des "Nehmens" erschaffen. Menschen nehmen gerne und halten das was sie bekommen für selbstverständlich, halten es fest und wollen sogar immer noch mehr. Sie leben im Mangel-Bewusstsein, denn es kann niemals genug sein, was ein Irrsinn ist, denn die Natur gibt uns alles was wir brauchen und das im Überfluss. In der Natur gibt es keinen Mangel. Nur der Mensch nimmt und hortet alles was eben geht und Mutter Erde gibt und gibt und gibt seit Jahrmillionen.

Schenken wir der Erde zumindest den Dank und die Aufmerksamkeit die ihr dafür gebührt und achten ein wenig darauf, dass es ihr gut geht, dass sie gesund bleibt, denn wenn sie gesund ist, sind es ihre Geschöpfe auch. Achten wir darauf, dass wir ihre Luft, Meere, Seen und Flüsse so sauber wie möglich halten, dass wir ihre Wälder, Wiesen und Felder schonen und ganz natürlich wachsen und gedeihen lassen, dass wir ihre Berge und Täler belassen wie sie sind, dass wir unsere Mit-Lebewesen und Völker schützen und dass wir ihre Ressourcen unter allen Menschen gerecht aufteilen, nur das von ihr nehmen, was wir wirklich zum Leben brauchen und geben wir ihr auch etwas dafür zurück, damit es ein Kreislauf von Geben und Nehmen ist.

Es ist nicht schwer einer 'Mutter' eine Freude zu machen! Wenn wir nur zur ihr gehen und ihr ein wenig Aufmerksamkeit schenken. Wenn wir uns nur über ihr wunderbares, gütiges und wohlwollendes Wesen freuen, dann ist ihr das schon genug Lohn und Freude, denn sie gibt und beschenkt uns gerne mit ihrem Reichtum und ihrem Überfluss.


In diesem Sinne sage ich: Danke Mutter Erde! Danke für deine Natur! Danke für alles was es gibt!

Dein Stefan



P.S.: Mussten Sie während des Lesens an Ihre menschliche Mutter denken? Ging mir während des Schreibens auch so! Bald ist Muttertag! Raten Sie mal was ich da mache!

 
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